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Was ist ein Modul?

Ein Modul ist eine Einheit von verschiedenen Vorlesungen, Praktika, Seminaren, Übungen und Tutorien. Beispiele für Module sind "Angewandte molekulare Biologie und Biotechnologie", "Gundlagen der Physik", oder "Grundlagen der Zellbiologie und Molekulargenetik". Für bestandene Module werden Creditpoints vergeben, welche am Ende des Studiums die Voraussetzung zum Erreichen des Abschlusses sind. Häufig bestehen Module aus mehreren Einzelnoten, welche miteinander verrechnet werden. Die Modulnote ist für das Erreichen des Abschlusses ausschlaggebend - oft im Gegensatz zu den Einzelnoten innerhalb eines Moduls. 

Beispiel: Das Modul "Grundlagen der anorganischen Chemie" besteht aus der Vorlesung "Anorganische Chemie" und einem zugehörigen Praktikum. Zur Vorlesung wird am Ende des Semesters eine Klausur geschrieben, während des Praktikums wird das Praktikumsprotokoll bewertet. Aus diesen zwei Einzelleistungen (Klausur und Praktikum) wird dann eine Gesamtnote errechnet. Erreicht ein Student in der Klausur die Note 1,0 und im Praktikum die Note 3,0 wird also eine 2,0 als Modulnote eingetragen. 

Um ein Modul zu bestehen muss mindestens die Note 4,0 erreicht werden. Dies lässt aufgrund der unterschiedlichen Verrechnung der Einzelnoten häufig Schlussfolgerungen zu: Im Beispiel der anorganischen Chemie besteht das Modul aus zwei gleichwertigen Einzelnoten. Das bedeutet bspw., dass im Falle des Nichtbestehens der Klausur (Note 5,0) und der Note 3,0 im Praktikum, die Note 4,0 als Modulnote eingetragen wird. Das Modul wäre damit trotz einer nicht bestandenen Klausur bestanden.

Die Einzelnoten der Module werden von Modul zu Modul unterschiedlich behandelt, manchmal werden Prüfungsleistungen verschieden gewichtet, oder es ist lediglich ein "bestehen"/"nicht bestehen". Näheres dazu kann den Modulbeschreibungen entnommen werden.

Module werden in Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule unterteilt. Jeder Student muss für das Erreichen des Abschlusses jedes Pflichtmodul des jeweiligen Studienganges bestanden haben. Wahlpflichtmodule können individuell nach bestimmten Regeln gewählt werden. Dabei werden wählbare Module vorgegeben. Näheres dazu lässt sich den Studiendokumenten, speziell dem Studienablaufplan, entnehmen.

 

Was sind Creditpoints/ECTS-Punkte?

Leistungspunkte, Creditpoints oder ECTS-Punkte  (Abk. für European Credit Transfer and Accumulation System) sind „Einheiten“, die den individuellen Studienfortschritt dokumentieren. Sie werden durch das Bestehen von Modulen erworben. Laut aktueller Prüfungsordnung können in den Bachelorstudiengängen Biologie/molekulare Biotechnologie insgesamt 180 Leistungspunkte erworben werden. Das entspricht 60 Punkten pro Studienjahr beziehungsweise 30 Leistungspunkten pro Semester. Eine genaue Aufschlüsselung der einzelnen Module findet sich in den Studiendokumenten.

Leistungspunkte wurden eingeführt, um Leistungen der Studenten an verschiedenen Hochschulen vergleichbar zu machen. So soll das ECTS-System das Anrechnen von Leistungen beim Wechsel der Hochschule innerhalb Europas vereinfachen. Wieviele Leistungspunkte für ein Modul vergeben werden richtet sich nach dessen Umfang und nach dem genauen Aufbau des Moduls. Für ein Modul, welches aus nur einer Vorlesung besteht werden weniger Leistungspunkte vergeben als für eines, welches beispielsweise aus zwei Vorlesungen und mehreren Praktika besteht. Ein Leistungspunkt entspricht dabei einem Arbeitsaufwand von etwa 30 Stunden.

 

Was ist Opal?

Opal ist eine online Lernplatform, der ihr als Biologen oder Biotechnologen nur relativ selten begegnen werdet. Vor allem wenn ihr Kurse des "Studium Generale", oder allgemein studiengangsfremde Kurse belegt, kann euch das aber plötzlich unter die Augen kommen. Für ein Tutorial schaut einfach auf die Website https://tu-dresden.de/studium/im-studium/studienorganisation/lehrangebot/lernplattform-opal . Wenn ihr noch nicht auf OPAL gestoßen seid, dann könnt ihr es aber auch getrost ignorieren.